Hong Kong und der Schweinevirus

Gerade ist eine Mail vom Studentenwohnheim hereingeflattert, wie einer moeglichen Infektion mit dem Schweinevirus vorzubeugen ist.

Gestern abend noch in breaking news, heute schon die ersten Massnahmen an der Universitaet. Dazu muss ich sagen, Hong Kong ist recht sensibel wenn es um ansteckbare Krankheiten geht. Vor sechs Jahren brach hier bekanntlich SARS aus. Und wie ich gehoert habe, war zu der Zeit keine Menschenseele auf der Strasse. Bars und Diskotheken geschlossen. Und wer doch raus musste, verhuellte Mund und Nase mit einer Maske. Noch heute tragen die Einheimischen bei der kleinsten Erkaeltung Masken, die zu Hause allenfalls Aerte zu benutzen um moeglichst steril zu arbeiten. 

Ich selbst mache mir noch keine grossen Sorgen um meine persoenlich Gesundheit. Es gibt noch keinen Fall von Schweinegrippe in Hong Kong. Und auch mein Lieblingsessen in der naechsten Kantine, BBQ pork, werde ich weiter essen. Denn Schweinegrippe wird nur ueber den direkten Kontakt mit infizierten Schweinen oder Menschen uebertragen, nicht aber ueber (warmes) Essen.

Allerdings hoffe ich, dass sich keine weltweite Hysterie breit macht und Grenzkontrollen uebermaessig verschaerft werden. Schliesslich will ich doch in vier Wochen von China nach Russland, und von Russland in die EU reisen

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